jahnna Neun, Tusche

jahnna Sternchen A, TuscheChristoph Steinbach jahnna Strichmännchen AC, Tusche Worte und Wege

Wer bin ich?

Es ist eine Kunst, die Antwort im eigenen Erleben und nicht im Denken zu finden.

«Ich bin am achten September geboren.» «Ich lebe am Bodensee.»
«Ich bin 49 Jahre alt.»«Ich bin Bäcker.» «Ich bin kein Spitzensportler.»

Die Hände kneten den Teig und Menschen kommen und kaufen das am frühen Morgen gebackene Brot. Es sind Wahrnehmungen. Wo ist der Bäcker im Urlaub und im Schlaf? Wer und was bist du in jedem Moment?

«Ich bin Körper.»

Der Magen grummelt, der Fuß kribbelt, der Arm hebt den Eimer mit Wasser, die Hand fasst die des Kindes und die in der Kehle geformte Worte erklingen im Raum. Es sind Wahrnehmungen. Wer einem Menschen begegnet, kann ihre oder seine Ausstrahlung, Persönlichkeit, seinen Einfluss, seinen Geist, sein Wirken und Wollen, seine Wünsche und Sehnsüchte erleben. Es sind Wahrnehmungen. Ist all dieses der Ausdruck von Haut, Knochen, Blut, Nerven und körperlichem Gewebe? Was wäre noch vom Menschen vor dir übrig, wenn er oder sie alles physische Gewebe ablegen würde?

«Ich bin Geist. Ich bin Seele.»

Es ist möglich, die Präsenz eines Wesens wahrzunehmen, das ohne Körper anwesend ist, ohne, dass die fünf physischen Sinne etwas von ihm oder ihr wahrnehmen. Es ist möglich, Eindrücke des Sehens, Hörens, Riechens, Spürens an einem vom Körper entfernten Ort aufzunehmen, ohne dass sich der Körper dorthin bewegt. Es ist möglich, zu erleben, dass ein anderer Mensch in Gedanken bei einem ist, obwohl ihr oder sein Körper weit entfernt ist. Es ist möglich, den Geist und die Seele eines Mitmenschen wahrzunehmen. Der Geist und die Seele eines Menschen können Dinge bewirken, ohne dass die Hände etwas tun. «Wenn der Körper stirbt, lebt die Seele weiter.» «In diesem Menschen wirkt ein großer Geist.» «Ich bin begeistert!» Wo endest du?

Im Körperlichen an den Grenzen der Haut, denn: «Dein Körper ist nicht mein Körper.» Es ist möglich, sich im Spüren über die Grenzen des Körpers hinaus auszudehnen und wesentlich weiter zu sein, als die Arme reichen.

Um sich das Leben selbst als Wesen vorzustellen, teilen es viele in einen männlichen und weiblichen Anteil: Gottmutter und Gottvater. Jeder Mensch ist von Denken und Fühlen geprägt, wobei das Denken der männlichen, rechten Seite und das Fühlen der weiblichen, linken zugedacht wird. ‹Geist› wird oftmals mit dem wirkenden Denken und ‹Seele› mit der intuitiven, weiblichen, nährenden Seite assoziiert. Glaubst du, dass dein Wesen in der Sphäre jenseits des Körpers eindeutig männlich oder weiblich ist?

«Ich bin reiner Geist. Ich bin reine Seele.»

Wer bewusst auch jenseits des Körperlichen im Geistigen und Seelischen lebt und wahrnimmt, findet Eindrücke und Geschehen, die viele scheinbar einzelne Geister und Seelen zu einem gemeinsamen Wirken verbinden. Jeder feinspürige Mensch kann Kräfte erfahren, die viele Geister und Seelen zugleich beeinflussen und bewegen.

Dieses ist eine Antwort auf die Wer-bin-ich-Frage: Jeder ist die Lebendigkeit selbst. Jeder Mensch ist in mindestens drei Sphären inkarniert: Als Körper in der physischen Sphäre, als Geist/Seele in der jenseits des Körperlichen liegenden Sphäre und zudem in einer dritten. In der ersten haben wir einen Körper, in der zweiten ein Gemüt und damit einen Gemütskörper. Beide Körper können sich bewegen, beide können sich Verletzungen zuziehen. Beide sind jeweils mit Sinnen ausgestattet. So wie sich unsere Körper im Körperlichen berühren, berühren sich in der geistigen Welt die Gemüter. Der Geist/die Seele ist frei, wenn das eigene Gemüt geklärt ist. In der dritten Sphäre sind wir reiner Geist/reine Seele. Die Konstrukte des Denkens und emotionalen Felder existieren hier nicht mehr, so wie die Haut und die Knochen nicht im Geistigen existieren. Alle Erfahrungen von Licht und Liebe stammen aus dieser dritten Sphäre, der ‹Geistigen Welt›. Je mehr sich das Gemüt öffnet, desto mehr scheint diese Welt in die ersten beiden Sphären hinein.

Wer die räumlichen Dimensionen versteht, erkennt die physische Welt als dritte, die jenseitige als vierte und die Welt des reinen Geistes/der reinen Seele als fünfte Dimension. Die Menschen, die wir ‹aufgestiegene Meister› nennen, leben in der fünften Dimension der Erde und wirken von hier aus auf so manches menschliche Gemüt. In allen Welten findet Leben wesenhaft statt.

All dieses ist Denken und Wahrnehmen zugleich. Jeder denkt sich seine eigene Welt. Auch dieses ist wieder ein Gedanke. Denken teilt Lebendigkeit immer wieder gerne in Ebenen, Sphären und isolierte Wesen. Und es scheint Menschen zu geben, die dauerhaft oder wiederkehrend über längere Zeit im Zustand des Gewahrseins leben, das allem Erkennen nach wesentlich weiträumiger als alles Denken und Gemütliche ist ;-)

erhaben Trennstrich senkrecht E, Tusche das Selbst Trennstrich senkrecht B, Tusche Dimensionen Trennstrich senkrecht A, Tusche Was ist wahr?

jahnna – das Buch der Menschen, schräg, Foto

jahnna – das Buch der Menschen

ein Schlüssel zum Verstehen unseres Daseins

Christoph Steinbach und Jaipur
412 Seiten, gebunden, mit 22 Zeichnungen des Verfassers
22,98 € versandkostenfrei in DE, +2,99 € für AT und CH

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